100. Geburtstag Helmut Gollwitzer

„... und führen, wohin du nicht willst“.
Als Jugendliche ist mir das Buch in die Hände gefallen. Der Name des Autors sagte mir nichts, den Titel habe ich nicht als Bibelwort erkannt. Gelesen habe ich Helmut Gollwitzers Erfahrungen in russischer Kriegsgefangenschaft.
Überraschend und faszinierend leuchtet durch den Gefangenenalltag und die Auseinandersetzung mit der sowjetischen Spielart des Marxismus eine große Freiheit auf. Und die kommt nicht aus dem jungen Pfarrer selbst. Die ist ihm geschenkt. Da steht nicht der wissenschaftliche Theologe im Vordergrund sondern der fromme Glaubende.
Beides: Wissenschaftliche Theologie und frommer Glaube haben für ihn immer zusammen gehört.


