Johann Matthias Schroeckh

26.07.2009

 

„Ich bekenne mich mit vielen Millionen Menschen zu einer Religion, welche wir vor die einzige wahre halten.“

(Schroeckh: Kirchengeschichte, Band 1, S. 3)

Für den Aufklärungshistoriker Johann Matthias Schroeckh stand zeitlebens völlig außer Frage, dass die evangelisch-lutherische Religion allen anderen Religionen an Wahrheitsgehalt überlegen ist.

Von dieser religiösen Position aus verfasste er als Aufklärungshistoriker auch seine historischen, zumeist kirchenhistorischen Schriften.

Dabei war er stets fest von der göttlichen Vorsehung überzeugt:

„Ihre Geschichte [d. h. die Geschichte der Religion, D. F.] entdeckt ihm [dem Leser der Christlichen Kirchengeschichte, D. F.] insonderheit ungemein viele Spuren der göttlichen Vorsehung. Ich scheue mich nicht, dieses in einer Zeit zu sagen, da man [d. h. die Deisten, D. F.] sich Mühe giebt, die Merkmale der göttlichen Vorsicht aus der Geschichte zu vertilgen; es Unwissenheit und Aberglaube nennt, sie aufzusuchen, und außer den natürlichen Ursachen der größten Begebenheiten und Veränderungen, durchaus keine andere erkennen will.“ (Kirchengeschichte, Band 1, S.59).

 

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