Todestag Johann Peter Miller

29.05.2012

„Man kan schlechterdings kein Jünger JEsu Christi seyn, wo man nicht einen lebendigen, redlichen und stets geschäftigen Vorsatz in sich unterhält, aller Menschen Wohlfahrt, wie seine eigene, um Gottes willen, auf eine harmonische und den göttlichen Vorschriften gemässe Art zu befördern, oder um kürzer zu reden, wo man nicht alle Menschen aufs aufrichtigste liebet.“


Diese Aussage stammt von dem Göttinger Theologen Johann Peter Miller, der sich in seinen theologischen Schriften intensiv mit der Frage beschäftigt hat, welcher Zusammenhang zwischen dem christlichen Liebesgebot und der Toleranz besteht.

Für ihn ist das Liebesgebot erst dann theologisch angemessen bestimmt, wenn die Toleranz gegenüber Andersgläubigen berücksichtigt ist. Miller starb am 29. Mai 1789 in Göttingen.

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